Freitag, 15. September 2017

Fabienne Siegmund - Alissa im Drunterland

Inhalt:
Alissa zeichnet seit sie klein ist immer die gleiche Treppe. Von einem Uhrengeschäft welches zuvor nicht da gewesen ist wird sie magisch angezogen. Dort trifft sie auf Herr von Tick welcher ihr eine Uhr gibt und sie auf die Reise ins Drunterland schickt.

Meine Meinung:
"Alissa im Drunterland" ist eine Adaption von "Alice im Wunderland". Beim lesen begegnet man einige bekannte Charaktere. Dennoch ist es eine eigenständige Geschichte, welche auch ohne Kenntnis von Alice funktioniert und vor allem nicht kopiert ist.
Der Schreibstil ist sehr Bildhaft was auch gut zu der Geschichte passt. Als Leser könnte ich mir das Drunterland in all seiner Farben und Bewohner sehr lebhaft vorstellen.
Zudem wird er im Laufe der Geschichte immer eiliger, was auch die Dringlichkeit der Geschichte sehr gut wiederspiegelt.
Natürlich hätte die Geschichte gerne länger und ausführlicher ausfallen können - dabei würde dann die Eile, die ja durchaus zur Geschichte gehört - verloren gehen.
So hinterlässt sie eine Art Sehnsucht, man möchte zurück ins Drunterland, auch wenn der Weg dorthin verschlossen ist!

Sonntag, 10. September 2017

E. T. Byrnes - Das Wissen der Welt

Inhalt:
Das Wissen der Welt spielt in einer fernen Zukunft in der Die Menschen vom Regime regiert werden. Sie leben je nach Handwerk in speziellen Vierteln damit sie keine Revolution anzetteln können.
Victoria ist seit ihrer Kindheit in einer Anstalt. Ihre letzte Erinnerung an die Zeit vor der Anstalt ist als das Rebellenlager in dem sie mit ihrem Bruder gelebt hat gestürmt und ihr Bruder vor ihren Augen erschossen wird. Doch dann wird sie aus der Anstalt und befreit und sie entdeckt was sie wirklich ist: eine Zeitenwandlerin.
Und ihre Aufgabe ist das Wissen der Welt zu finden.

Meine Meinung:
Die Grundidee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und die Stimmung der Welt ist gut eingefangen.
Die Protagonistin Victoria hat eine starke Persönlichkeit. Auch wenn sie ihr Leben in der Anstalt verbracht und sich angepasst hat, hat sie ihre Neugier nicht verloren. Zudem glaubt sie nicht alles was man ihr sagt sondern bildet sich ihre eigene Meinung und handelt nach dem was sie für richtig hält.
Dann ist da noch Jack, ein Junge von den Rebellen der in ihr mehr erkennt und ihr treu zur Seite steht.
Der Druide Aenghus wiederum ist ein geschickter Manipulation und verfolgt seine eigenen Ziele ohne Rücksicht auf Verluste.

Leider ist die Sprache zum Teil etwas holprig und ein paar Fehler stören den Lesefluss aber die Autorin ist dabei diese zu überarbeiten. (Ausgabe Stand August 2017)

Mit dem Ende der Geschichte konnte ich mich nicht so wirklich anfreunden. Ich kann den Gedankengang dahinter zwar verstehen jedoch hätte die Geschichte darauf besser angepasst werden können.

Ansonsten ist es ein abwechslungsreicher Zeitreisenroman mit einer starken Protagonistin.