Montag, 4. Februar 2013

Susanne Gerdom - Aethermagie

Wieder habe ich ein Buch bei Leserunden.de mitgelesen. Diesmal ging es mehr in Richtung Steampunk mit einer ordentlichn Prise Spionage und  Spannung!

Susanne Gerdom - Aethermagie

Quelle: Überreuter Verlag
Inhalt:
Die junge Baroness Kato von Mayenburg lebt in Wien zur Zeit der k. u. k. Monarchie. Die Energie für Licht, Wärme etc, wird aus dem Aether gewonnen. Doch ist diese Aetherenergie nicht einfach da, sondern es sind kleine Elementarwesen dafür von Nöten, welche die Menschen dafür gefangen nehmen. Zudem befinden sich die Menschen mit den Engeln im Krieg, welche diese Versklavung beenden wollen. Kato gehört zu den Menschen welche die Elementarwesen wahrnehmen kann und ist somit eine Gefahr für die Gesellschaft. Deswegen gerät sie in Gefahr und wird gejagt. Bald weiß sie nicht mehr wem sie trauen kann und wem nicht...

Meine Meinung:
Susanne Gerdom hat mit Aethermagie ein unglaublich spannendes Verwirrspiel geschrieben. Die Figuren sind griffig und authentisch, liebenswert und verachtenswert. Gut und Böse vermischt sich und der Leser weiß manchmal selbst nicht mehr wem er glauben mag und wem nicht.

Die Geschichte wird aus drei Blickwinkeln erzählt was anfangs etwas verwirrend sein kann und später frustrierend wenn der Leser mehr weiß als die Figuren und am liebsten helfend in die Geschichte eingreifen würde.
Da wäre zuerst Kato, ein liebenswertes junges Mädchen, welche die Elementarwesen sehen kann. Dann Katya, welche in allerlei Verwicklungen Involviert ist und Jewgenij aus dessen Sicht der Leser die Irrenanstalt kennen lernt.
Das Buch ist jedenfalls nichts für empfindliche Leser, da gerade die Szenen in der Irrenanstalt Brünnlfeld ziemlich heftig sind. Gerade das 3. Kapitel kann einem Angst machen.  Ich habe sehr mit Jewgenij mitgelitten.

Die Beschreibung der Welt in der Kato lebt, der Elementarwesen und der Aethertechnik ist liebevoll und detailreich. Sehr schön ist auch das Haus von Herr Tiez mit seinen wechselnden Räumen und der Erklärung über Zeit und Raum.
Das Buch gibt jedenfalls viel Stoff zum Rätseln, Spekulieren, Verdächtigen und mitfiebern.

Der Schreibstil ist unglaublich flüssig, man wird regelrecht in die Geschichte eingesogen und es fällt schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen. Leider oder zum Glück gibt es noch einen zweiten Band. Jedenfalls ist das Ende des ersten Bandes gut gewählt und hat für den Leser ein befriedigendes Ende und lässt einen nicht mit einem Cliffhanger zurück.

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